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Eric Dolphy war ein überaus beliebter Zeitgenosse. Er galt als völlig uneitel und frei von den schlechten Angewohnheiten. Seine Musikerkollegen beschrieben ihn als hilfsbereit, sanft, gütig, mitfühlend, großzügig und absolut bescheiden. Ganz anders als sein exzentrischer Wegbegleiter Charles Mingus, der Eric Dolphy einmal einen Heiligen nannte, selbst aber seinen Mitmenschen das Leben nicht gerade erleichterte. "Eric war so bescheiden, dass man einfach gerührt war" Eric Dolphy's Leben drehte sich scheinbar nur um die Musik. Schon als kleiner Junge war ihm klar, der er Musiker werden musste und sonst nichts. |
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Er kam am 20. 06. 1928 in Los Angeles zur Welt und hatte das Glück, in eine moderne schwarze Familie hineingeboren zu werden. Wie andere große Künstler, genoss auch Eric schon als Kind eine gewisse musikalische Erziehung und wurde von seinen Eltern in jeder möglichen Form unterstützt. Das ging sogar soweit, dass Erics Vater seine Garage zu einem Übungsraum umbaute, in dem sich Eric auch in späteren Jahren immer wieder gern zum Üben zurückzog. |
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Im Alter von sieben Jahren erhielt Eric seine erste Klarinette und begann sofort eifrig zu üben. Er hörte damit eigentlich, bis zu seinem Tod 1964, nie wirklich auf. Eric hatte ein gutes Auffassungsvermögen, lernte konzentriert und schnell und war mit 13 Jahren ein angesehenes Mitglied des Schulorchesters. |
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Er kam am 20. 06. 1928 in Los Angeles zur Welt und hatte das Glück, in eine moderne schwarze Familie hineingeboren zu werden. Wie an-dere große Künstler, genoss auch Eric schon als Kind eine gewisse musikalische Erziehung und wurde von seinen Eltern in jeder mögli-chen Form unterstützt. Das ging sogar soweit, dass Erics Vater seine Garage zu einem Übungsraum umbaute, in den sich Eric auch in spä-teren Jahren immer wieder gern zum üben zurückzog. |
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Im Jahr 1941 erhielt er ein Stipendium und konnte so eine zweijährige Ausbildung an der Southern California School Of Music finanzieren. Dies war die Zeit in der Eric's Interesse für den Jazz, besonders für Duke Ellington, entfacht wurde. Als das Stipendium abgelaufen war, war Erics Wissensdurst noch längst nicht gestillt. |
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So beschloss er die Ausbildung auf andere Weise fortzusetzen und nahm Unterricht bei einer klassischen Konzertflötistin. Diese Frau brachte ihm nicht nur die gesamte Palette der klassischen Flöten-Literatur bei, sondern vermittelte ihm auch ein sicheres und umfangreiches musikalisches Wissen. |
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Erics erste Schallplattenaufnahme spielte er mit der Roy Porter Big Band ein. Das war im Jahr 1949, kurz bevor er in die US-Army eingezogen wurde. Seinen Militärdienst absolvierte er, bis zu seiner Entlassung im Jahr 1953, als Mitglied der Band von Fort Lewis. Eric war mit Leib und Seele Musiker, ein anderes Leben kam für ihn nie in Frage. Daher stellte er sofort nach dem Militärdienst seine erste nennenswerte eigene Band zusammen. Wenn es finanziell einmal nicht so gut lief, konnte er sich immer auf die Unterstützung seiner Eltern verlassen, ihnen war bewusst, dass ihr Sohn nur seiner Bestimmung folgte. |


